Wölfe sind gefährlich, sie konkurrieren mit den Menschen, denn sie fressen Wild und Haustiere. Schafe sind duldsam, sie dienen den Menschen als Nahrungsmittel, als Opfertiere und Wolllieferanten. Folglich werden Schafe idealisiert und Wölfe dämonisiert. Die Literatur folgt diesem Muster weitestgehend. Antike Mythen, religiöse Texte, Märchen und Legenden bis hin zu Begriffen transportieren und verfestigen das Bild vom guten Schaf und vom bösen Wolf. Aber es gibt auch Ausnahmen: Alfred Brehm lässt kein gutes Haar am Hausschaf und Christian Morgenstern verleiht dem Werwolf eine humoristische Note.
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Schafe und Wölfe
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